Angeln ist eines der ältesten und beliebtesten Hobbys überhaupt - besonders bei Männern. In Deutschland ist für Angler dabei zwar kein Paradies - aber es finden sich jede Menge gute Angelmöglichkeiten. Nehmen wir z.B. das Angeln in der Ostsee. Angeln in der Ostsee wird immer beliebter. Egal ob vom Strand, vom Boot, vom Belly-Boat oder vom Kutter, die Vielfalt der Angeltechniken ist ebenso groß wie die Artenvielfalt der Fische die es zu fangen gilt. Aber betrachten wir die Angeltechniken im Einzelnen:
Brandungsangeln
Beim Brandungsangeln befindet sich der Angler am Strand, idealerweise mit ordentlichem Wind von vorne. Mit etwa vier Meter langen Angelruten und sehr stabilen Rollen wird nun kräftig gegen den Wind geworfen. Die Fische befinden sich, gerade beim aufgewühltem Wasser, oft sehr nah am Ufer und suchen nach Nahrung. Als Köder kommen beim Brandungsangeln hauptsächlich Watt- oder Seeringelwürmer aber auch Heringsfetzen zum Einsatz. Die Zielfische sind meist: Dorsch, Plattfisch, Wittling und Aal.
Das Bootsangeln / Kutterangeln
Egal ob vom kleinen Boot oder vom großen Kutter, auch das Angeln AUF der Ostsee wird immer beliebter. Gefischt wird hier entweder mit Naturködern, Wattwürmer, Seeringelwürmer oder Heringsfetzen oder aber mit Kunstködern, meist Pilkern oder Jigs. Hauptbeute der Kutter- und Bootsangler sind Dorsche, aber auch Plattfischen wird häufig nachgestellt.
Das Belly-Boat-Angeln
Auch auf der Ostsee wird das Fischen vom Belly-Boat immer beliebter. Ein "Belly-Boat", wörtlich übersetzt "Bauch Boot", ist eigentlich nichts anderes als ein überdimensionaler Schwimmring in den sich der Angler hineinsetzt. Mit Hilfe von Flossen paddelt der Angler dann einige hundert Meter vor die Küste und versucht dort sein Glück. Beute sind meist Dorsche, Meerforellen, Plattfische oder Wittlinge und als Köder kommen meist Kunstköder aller Art zum Einsatz. Beim Fischen vom Belly-Boat sollte auf jeden Fall aber höchste Sicherheit gelten, d.h. z.B. niemals ohne Rettungsweste hinausfahren. Auch Anker, Handy, GPS und dergleichen sollten unbedingt mit auf die Tour kommen.
