Angeln im Meer
Das Angeln im Meer ist für Angler eine der größtmöglichen Herausforderungen, weil neben dem angeltechnischen Know How, noch das Wissen über das Verhalten am und auf dem Meer dazukommt.So manches Angler hat nach einigen Versuchen das Meeresangeln aufgegeben, weil er die Seekrankheit nicht besiegen konnte. Andere kommen mit dem, für Süßwasserangler, ungewohnten Warten auf ruhiges Wetter, auf die richtigen Gezeiten oder die passenden Windverhältnisse nicht zurecht.
Ältere Angler haben manchmal Probleme mit den modernen Angelmethoden oder den neuen Fischarten, die in manchen Meeresgebieten die ursprünglichen Fischarten langsam verdrängen, wie zum Beispiel die Meeräsche (schwer zu Angeln) oder dem Seebarsch. Trotzdem, für viele Angler ist das Angeln im Meer die schönste Art zu Angeln. Wer an Land bleiben möchte, der sollte es mit Brandungsangeln versuchen. Es ähnelt dem Grundangeln und es ist auch nicht so kompliziert, wie es manchmal beschrieben wird.
Anfänger können von Molen aus ihr Glück versuchen, weite Würfe sind dort nicht unbedingt notwendig. Und wer in Norwegen ist und abends an sandigen Stellen sein Glück versucht, der wird wohl auch nicht ohne Fisch nach Hause kommen.
Noch einfacher haben es Spinnangler.
Wie im Süßwasser auch ist etwas Geduld nötig, aber egal ob Meerforelle, Dorsch und Hornhecht an der Ostseeküste oder Seebarsch, Pollack oder Makrele an der Nordsee, Fische gibt es fast überall. Allerdings nicht zu allen Zeiten. Jede Fischart hat Zeiten an denen sie in Ufernähe kommt, zu anderen Zeiten kann man Pech haben.
Wo allerdings mehrere Einheimische zusammenstehen und Angeln, dort ist meist auch Fisch. Wenn keiner dort ist oder anbeissen möchte, dann fahren die Experten schnell wieder nach Hause oder wechseln den Angelplatz.
